Sophienlust 408 – Familienroman

Sophienlust 408 – Familienroman

Legimi

In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. "Tante Ma! Tante Ma! Schon wieder ist ein Vogel mit voller Wucht gegen die große Scheibe vom Wintergarten geflogen. Er ist tot, der arme Vogel!", rief Henrik von Schoenecker Else Rennert, der Heimleiterin von Sophienlust, zu. "Du brauchst nicht so zu brüllen, ich bin nicht schwerhörig", sagte Frau Rennert. Sie saß in ihrem Büro hinter dem Schreibtisch und hatte gerade die Papiere eines dem Kinderheim anvertrauten Kindes durchgesehen. Die Heimleiterin war eine ältere, mütterlich wirkende Frau. Ihr Sohn Wolfgang und ihre Schwiegertochter Carola hatten sie mit der Geburt eines Zwillingspärchens bereits zur Großmutter gemacht. "Tante Ma, tut dir der Vogel nicht leid? Es ist schon der dritte, seit das Hausmädchen neulich die Scheiben geputzt hat. Die Vögel sehen jetzt das Glas nicht mehr und glauben, dass der Wintergarten im Freien liegt." "Tja, da ist guter Rat teuer. Ich habe keine Ahnung, wie man dieses Vogelsterben beenden könnte." "Lena hätte eben die Scheiben nicht putzen dürfen", erklärte der Bub temperamentvoll. "Lena hat nur getan, wozu ihr deine Mutter den Auftrag gab", sagte Else Rennert. "Ich werde mit Mutti ein ernstes Wort reden müssen.

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