Chefarzt Dr. Norden 1180 – Arztroman

Chefarzt Dr. Norden 1180 – Arztroman

Legimi

Weil der alte Dr. Anton Aumüller, ein guter Freund Daniel Nordens, nach einem Herzinfarkt dringend eine Reha braucht, lässt sich der Internist Dr. Sebastian König überreden, den alten Hausarzt für ein paar Wochen in seiner Praxis auf dem Land zu vertreten. Die Arbeit dort gefällt ihm, das Landleben sagt ihm zu, die Damenwelt umschwärmt ihn. Besonders hartnäckig ist eine gewisse Karina, die ihren Mann Günther, wie man im Dorf munkelt, nur seines Vermögens wegen geheiratet hat. Günthers Tochter Tanja erfährt von Karinas Nachstellungen und will ihr einen Strich durch die Rechnung machen, indem sie Sebastian für sich gewinnt. Sebastian ahnt nichts von ihrem Plan, freut sich vielmehr, dass die vormals so ruppige Tanja plötzlich nett zu ihm ist. Er verliebt sich in sie, und Tanja erkennt zwar, dass Sebastian gar nicht der Herzensbrecher ist, für den sie ihn gehalten hat, kann sich aber ihre Gefühle nicht eingestehen. Karina will ihre Niederlage nicht hinnehmen und klärt Sebastian über Tanjas ursprünglichen Plan auf. Es kommt zu einem heftigen Streit zwischen Tanja und Sebastian. Erst als Sebastian sie verlässt, erkennt Tanja, dass sie längst in ihn verliebt ist. Zu spät? "Wie lange ist es jetzt her, dass wir uns das letzte Mal getroffen haben?" Daniel Norden sah seinen alten Freund fragend an. "Schon eine ganze Weile." Dr. Anton Aumüller stellte sein Weinglas auf dem Tisch ab. "Früher haben wir uns jedes Jahr auf dem Hausärztetag getroffen. Aber seit du Chefarzt der Behnisch-Klinik bist, lässt du dich dort nur noch selten sehen." Daniel erwiderte lächelnd: "Nun, eigentlich habe ich da auch gar nichts mehr zu suchen. Schließlich sind meine Hausarztzeiten längst vorbei. Ich schaue da nur noch hin und wieder rein, um einen guten Freund wiederzusehen und mich mit ihm zum Abendessen zu verabreden." "Zu einem exzellenten Abendessen, wenn du mich fragst." Anton sah sich in dem eleganten, aber trotzdem gemütlichen italienischen Restaurant um. Eigentlich bevorzugte er zünftige Wirtshäuser, in denen eine deftige Schweinshaxe oder Weißwürste auf der Tageskarte standen. Wenn's dazu noch eine kühle Maß Bier gab, war Anton rundum glücklich. Aber er konnte sich auch gelegentlich mit einem leichten Pastagericht und einem Glasl Wein zufriedengeben, wenn die Gesellschaft stimmte. Und Daniels Gesellschaft entschädigte ihn allemal für die entgangenen Gaumenfreuden. "Wie läuft deine Praxis?", erkundigte sich Daniel. "Jetzt, wo's kälter wird, habe ich tüchtig zu tun. Alle plagen Schnupfen und Husten, und sie rennen mir die Bude ein oder klingeln mich mitten in der Nacht aus dem Bett, weil sie ein bisschen Fieber haben."

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